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Live-Marktdaten in sals.a

Donnerstag, 11. Oktober 2012

sals.a verwendet aktuelle Marktinformationen für maximale Transparenz und bestmögliche Steuerungsmöglichkeiten Ihres Finanzportfolios

Marktdaten

In der Finanzpresse (z.B. Financial Times, Handelsblatt, verschiedene Treasury-Webseiten) werden üblicherweise Zinssätze von Instrumenten quotiert, die einen Coupon tragen (sogenannte Non-Zero-Coupon-Instruments, d.h. der Coupon ist größer Null). Diese Zinssätze werden als Spot Par Rates bezeichnet, die hieraus gebildete Zinskurve nennt sich Spot-Yield-Kurve oder Par-Kurve. Diese ist für die Bewertung der in sals.a enthaltenen Instrumente nicht hinreichend genau.

Eine sinnvolle, d.h. realistische Zinskurve erfordert Konsistenz mit den am Markt beobachteten Daten. In der Praxis wäre eine möglichst nicht erratisch verlaufene Zinskurve ideal zu nennen, da starke Zinssprünge am Markt nur selten beobachtet werden. Gehandelte Finanzinstrumente weisen jedoch meist unterschiedliche Laufzeiten auf oder variieren in ihrer Liquidität oder gar Zinsberechnungsmethodik – als Basis für eine genaue Bewertungsrechnung ist dies nicht ausreichend.

Für Bewertungszwecke eignen sich beispielsweise Diskontfaktoren, die von professionellen Datenlieferanten wie ThomsonReuters bereitgestellt werden. Diese werden aus einer Reihe von Zinsinstrumenten gebildet, z.B. aus Einlagenzinsen, börsengehandelten Futures (oder Forwards) und Swapsätzen und bilden in ihrer Gesamtheit die Zinskurve.

sals.a stellt standardmäßig Reuters-Zinskurven und von uns selbst gebildete Zinskurven zur Verfügung. Erstere werden mit den jeweiligen Währungssymbolen gekennzeichnet (EUR, USD, CHF, GBP, AUD, JPY etc.). Die von uns konstruierten Zinskurven, die in drei Gruppen bereitgestellt werden, tragen die Bezeichnungen EURDepo, EUR6M und EUR3M für EURO-basierte Daten und CHFDepo sowie USDDepo für CHF- bzw. USD-bezogene Kurven.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu den Komponenten und der Methodik der bereitgestellten Zinskurven in sals.a.

  • Reuters-Kurven

    Zinsinstrumente werden bei sals.a generell unter Verwendung der Reuters-Zinskurven bewertet. Diese werden ermittelt aus Echtzeit-Geldmarktsätzen (kurze Laufzeiten) und Fixed-Floating Zinsswaps (lange Laufzeiten). Sofern börsengehandelte Futures-Kontrakte ausreichend liquide sind, werden sie verwendet, um die mittleren Laufzeiten abzubilden. Es werden sämtlich die liquidesten Zinsinstrumente, die am Kapitalmarkt gehandelt werden, für die Kurvenbildung ausgewählt.

  • Von sals.a berechnete Kurven

    Für die Bildung einer Zinskurve können verschiedene Wege beschritten werden, und so bieten sich ebenso unterschiedliche Möglichkeiten, ein Portfolio mit Zinsinstrumenten zu bewerten. Für Nutzer mit fortgeschrittenem Kenntnisstand bietet sals.a hier weitere Zinskurven für größere Flexibilität.

  • Zinsberechnungsmethoden in sals.a

    Die nachfolgende Zusammenstellung gibt einen Überblick über die in sals.a enthaltenen Zinsberechnungsmethoden.

  • Auswahlmöglichkeit bei der Methode der Terminzins-Interpolation


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